„Sucht man einen Menschen dort, wo man ihn gerne hätte, wird man ihn nicht erreichen. Man muss ihn dort abholen, wo er tatsächlich ist. Dafür ist die Akzeptanz des Gegenübers erforderlich und die Fähigkeit, ihn unabhängig von sich selbst betrachten zu können.“
Dr. Susanne Kappes

Supervision

Supervision ist eine Beratungsmethode, die besonders in medizinischen, psychosozialen und psychotherapeutischen Kontexten hilft, die Qualität der beruflichen Umsetzung zu sichern und zu verbessern. Denn hier sind Beziehungsgestaltung und Kommunikation nicht nur von großer Bedeutung, sondern ebenso sensibel wie störungsanfällig. Daher kommt es nicht selten vor, dass angestrebte Ziele und Aufgaben nicht erfolgreich erfüllt werden können. Mögliche Ursachen sind dabei ganz unterschiedlichen Ursprungs. In der Supervision werden ganz konkret Probleme und Fragestellungen aus dem beruflichen/therapeutischen Alltag behandelt. Ziel ist dabei, die Reflexions- und Handlungskompetenz des Einzelnen zu stärken und die Kommunikation und Kooperation im Arbeitsprozess zu optimieren.

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Team- und Einzelsupervision

Als Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Supervisorin biete ich berufsbegleitende, klientenbezogene Team- und Einzelsupervision in Institutionen und in eigener Praxis an. Ich spreche dabei sowohl das Berufsfeld der Psychotherapie als auch alle weiteren medizinischen und psychosozialen Berufe an. Themen in den Supervisions-Settings sind beispielsweise: Selbstreflexion, Verstehen und Verarbeiten des eigenen Erlebens, die wechselseitigen Wahrnehmungen in therapeutischen und Beratungs-Prozessen, die Umsetzungsplanung für eine erfolgreiche therapeutische Behandlung beziehungsweise Beratung.

Teamsupervision

In der Teamsupervision berate und begleite ich ganze Teams, Projekt- und Arbeitsgruppen bei der Bewältigung ihrer professionellen Anforderungen. Wesentliches Ziel ist dabei die optimale Behandlung und Betreuung von Patienten/Klienten. Der Gruppenprozess ist diesem Ziel untergeordnet. Inhalte sind beispielsweise die teaminterne Kooperation und Kommunikation, gemeinsame Lernprozesse, das Schaffen von Synergien und Strukturen, das Herbeiführen von gemeinsamen Lösungen.

Einzelsupervision

Die Einzelsupervision dient der Reflexion der eigenen beruflichen Situation. Mögliche Inhalte sind: die eigene Rolle als Therapeut/Berater, die Erweiterung der persönlichen therapeutischen beziehungsweise Beratungskompetenz, der Umgang mit Patienten/Klienten und damit verbundene Ursachen im eigenen Verhalten, die Bewältigung beruflicher Anforderungen, zum Beispiel auch in einer neuen Position, berufliche Krisen, die Balance zwischen Beruflichem und Privatem u. v. m.

Fallsupervision in der Psychotherapieausbildung

(Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer Niedersachsen)

Spezialisiert habe ich mich außerdem auf die supervisorische Begleitung von Kolleginnen und Kollegen im Rahmen ihrer Weiterbildung zum „Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“, zum „Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“ oder zum „Psychologischen Psychotherapeuten“ gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Es handelt sich dabei um Fallsupervisionen für die Methode der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie in Einzel- oder Gruppensupervisionen.

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